• Die Hauptgärung ist die erste intensive Gärphase. In dieser Zeit arbeitet die Hefe besonders stark und wandelt einen großen Teil des vergärbaren Zuckers um.

  • Hefe ist ein Mikroorganismus, der Zucker in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Gleichzeitig prägt die Hefe auch den Geschmack und den Stil des Bieres.

  • Anstellen heißt, dass die gekühlte Würze mit Hefe versetzt wird. Damit startet die Gärung.

  • Die Gärung ist der Prozess, bei dem Hefe den Zucker aus der Würze in Alkohol und Kohlensäure umwandelt. Erst durch die Gärung wird aus Würze tatsächlich Bier.

  • Hopfen ist neben Wasser, Malz und Hefe einer der Grundstoffe des Bieres. Er prägt Bittere und Duft und trägt zur geschmacklichen Balance bei.

  • Die Hopfengabe ist die Zugabe von Hopfen während des Würzekochens oder später im Prozess. Der Hopfen sorgt für Bitterkeit, Aroma und Haltbarkeit des Bieres.

  • Beim Würzekochen wird die Würze gekocht. Dabei wird sie sterilisiert, konzentriert und auf die Hopfengabe vorbereitet. Außerdem werden unerwünschte Stoffe ausgetrieben und Eiweißverbindungen ausgefällt.

  • Die Stammwürze beschreibt den Anteil der gelösten Stoffe in der Würze vor der Gärung. Sie ist eine wichtige Kennzahl, weil sie später Einfluss auf Alkoholgehalt, Fülle und Charakter des Bieres hat.

  • Würze ist die zuckerhaltige Flüssigkeit, die nach dem Läutern entsteht. Sie ist noch kein Bier. Erst wenn Hefe zugegeben wird und die Gärung beginnt, entsteht daraus Bier.

  • Der Nachguss ist zusätzliches Wasser, das beim Läutern über den Treber gegeben wird, um weitere lösliche Stoffe aus dem Malz auszuwaschen und die Ausbeute zu verbessern.