• Treber sind die festen Rückstände des Malzes nach dem Läutern. Er besteht vor allem aus Spelzen und nicht gelösten Bestandteilen. Auf eurer Seite steht bereits, dass der Treber bei euch weiterverwendet wird, etwa für Biogasanlage und Landwirtschaft in der Region.

  • Läutern bedeutet, dass die flüssige Würze von den festen Bestandteilen der Maische getrennt wird. Die festen Rückstände heißen Treber. Ziel ist eine möglichst klare, zuckerhaltige Würze für das spätere Kochen und Gären.

  • Eine Rast ist eine festgelegte Temperaturphase während des Maischens. In jeder Rast arbeiten bestimmte Enzyme besonders gut. Dadurch lässt sich steuern, wie vergärbar, vollmundig oder trocken das spätere Bier wird.

  • Beim Maischen wird die Maische gezielt erwärmt und über bestimmte Temperaturbereiche geführt. Dabei wandeln Enzyme die Stärke aus dem Malz in Zucker um. Dieser Zucker ist später die Grundlage für Alkohol und Kohlensäure.

  • Die Maische ist die Mischung aus geschrotetem Malz und Brauwasser. Sie entsteht beim Einmaischen und wird danach beim Maischen in verschiedenen Temperaturstufen bearbeitet.

  • Geschrotetes Malz ist Malz, das in der Mühle aufgebrochen wurde. Dabei werden die Körner so zerkleinert, dass die wertvollen Inhaltsstoffe zugänglich werden, die Spelzen aber möglichst erhalten bleiben. Das ist wichtig für die Ausbeute und später für das Läutern.

  • Der Hauptguss ist die erste Wassermenge, die beim Einmaischen zum Malz gegeben wird. Er bestimmt mit, wie dick oder dünn die Maische ist und beeinflusst damit die Arbeit der Enzyme im weiteren Brauprozess.

  • Einmaischen bedeutet, dass das geschrotete Malz mit dem vorbereiteten Brauwasser vermischt wird. Dieses erste Brauwasser nennt man Hauptguss. Beim Einmaischen entsteht die Maische, also die Mischung aus Wasser und Malz, mit der der eigentliche Brauprozess beginnt.