Fassbier ist Bier, das in Fässer abgefüllt wird und typischerweise in Gastronomie oder auf Veranstaltungen ausgeschenkt wird.
Bei der Abfüllung wird das fertige Bier in Flaschen, Fässer oder andere Gebinde gefüllt. Dabei sind Hygiene und Sauerstoffvermeidung besonders wichtig.
Bei der Filtration werden Schwebstoffe aus dem Bier entfernt. Das Ergebnis ist meist ein klareres Bier. Nicht jedes Bier wird filtriert.
Naturtrüb bedeutet, dass das Bier nicht oder nur leicht filtriert wurde. Es enthält noch natürliche Schwebstoffe wie Hefe oder Eiweißverbindungen.
Kellerbier ist meist naturtrüb, vollmundig und traditionell geprägt. Es wird oft weniger stark filtriert und wirkt dadurch besonders ursprünglich.
Obergäriges Bier wird mit Hefe vergoren, die bei höheren Temperaturen arbeitet. Beispiele sind Weizen, Ale oder Kölsch.
Untergäriges Bier wird mit Hefe vergoren, die bei kühleren Temperaturen arbeitet. Typische Beispiele sind Helles, Lager, Märzen oder Bock.
Lagerung ist die kontrollierte Ruhe- und Reifephase nach der Gärung. In dieser Zeit klärt sich das Bier und entwickelt seinen endgültigen Charakter.
Bei der Reifung bekommt das Bier Zeit, geschmacklich runder und harmonischer zu werden. Auf eurer Brauerei-Seite nennt ihr dafür 6–8 Wochen für klassische Biere und rund 10 Wochen für Böcke.
Die Nachgärung ist die Phase nach der Hauptgärung. Hier entwickelt sich das Bier weiter, gewinnt an Reife und an Kohlensäure.